Unsere Projekte: Referenzen und Publikationen

Unsere bisherigen Projekte zeichnen sich durch wissenschaftliche Methoden und einen starken Praxisfokus aus. Wir wollen explizit die Planungspraxis durch unsere Projekte ermächtigen, die vielen Wissensbestände der Mobilitätsforschung für die Erreichung der eigenen Ziele nutzbar zu machen. Im Folgenden stellen wir unsere wichtigsten Projekte, Publikationen und Partner vor.

Mobilitätskonzept TU Berlin


Ziel: Erarbeitung eines standortübergreifenden Mobilitätskonzepts für eine nachhaltige Campusmobilität der TU Berlin. Ziel ist es, auf Basis belastbarer Analysen und integrierter Beteiligung eine strategische und umsetzungsorientierte Grundlage für eine klimaverträgliche, sozial ausgewogene und flächeneffiziente Mobilitätsentwicklung an allen relevanten Standorten zu schaffen.
Vorgehen: Kern ist die erstmalige Erstellung einer verkehrlichen THG-Basisbilanz. Ergänzend werden Bestandsdaten, Ergebnisse der TU-weiten Mobilitätsumfrage sowie Beteiligungsformate systematisch zusammengeführt und in vergleichbare Standortdiagnosen überführt. Darauf aufbauend entwickelt STRATMO eine TU-weite Potenzialanalyse und übersetzt diese in quantifizierte Szenarien mit THG-Zielpfaden bis 2050.
Highlight: Das Projekt verbindet Emissionsbilanzierung, räumliche Diagnosen und Szenarioentwicklung zu einem integrierten Entscheidungsrahmen für eine komplexe, dezentrale Organisation.

  • Laufzeit: 2026–2027
  • Auftraggeber: Technische Universität Berlin


Sicher und Selbstbestimmt! Untersuchung weiblicher Mobilität in Charlottenburg-Wilmersdorf


Viele Orte, die für unsere alltäglichen Mobilität unverzichtbar sind, entfalten eine bedrohliche Wirkung. Dies führt mitunter dazu, dass Menschen diese Orte nur unter größten Anstrengungen überwinden können oder sie gänzlich meiden. In unserem Projekt untersuchen wir drei Mobilitätsknoten in Berlin Charlottenburg und Wilmersdorf, die bereits häufiger als Angsträume identifiziert wurden. Auf Basis einer quantitativen und qualitativen Datenerfassung entwickeln wir im Anschluss konkrete Strategien, wie der Bezirk diese Räume zukünftig so umgestalten kann, dass ALLE Menschen sich sicher fühlen und selbstbestimmt ihren Mobilitätsbedarfen nachgehen können.


Der Ansatz der Mobilitätsplanung

In diesem Projekt haben wir uns intensiv mit den Möglichkeiten und Zwängen von kommunalen Verwaltungen beschäftigt. Ziel war es herauszufinden, wie eine funktionierende Mobilitätsverwaltung aussehen kann und welche Voraussetzungen hierfür erfüllt sein müssen. Auf Basis von Experteninterviews und Workshops mit vielen unterschiedlichen Verwaltungen in Deutschland haben wir ein Konzept für eine praxistaugliche Mobilitätsplanung entwickelt. Das Ergebnis stellt einen komplett neuen Planungsansatz in Form der Mobilitätsplanung dar. Er beinhaltet neue Aufgabenfelder, Organisationsstrukturen sowie Arbeitsprozesse und legt damit die Grundlage für zukünftige Mobilitätsverwaltungen.

Nahmobilität in die Praxis bringen

Um das Superblock-Konzept aus Barcelona auf Deutschland zu übertragen, haben wir gemeinsam mit dem Berliner Bezirk Pankow die ersten Kiezblocks in die Praxis gebracht. Hierfür wurden quantitative und qualitative Erhebungsmethoden genutzt, um die Bedarfe der Menschen vor Ort zu erfassen, räumliche Besonderheiten zu untersuchen, die Maßnahme zu evaluieren und eine konsistente Datengrundlage für eine bedarfsorientierte Mobilitätsplanung zu schaffen. Ein weiterer wichtiger Projektbaustein ist der Wissenstransfer, um die Berliner Kiezblocks auch über die Grenzen Pankows hinaus auf Kommunal- und Landesebene zu etablieren. So wurden im Rahmen von Weiterbildungsangeboten, Workshops, einem Leitfaden und Veranstaltungen wie dem Mobilitätsforum die Erkenntnisse und Erfahrungen aus dem Projekt mit den Verantwortlichen anderer Kommunen und Institutionen geteilt.

Ein Index für Mobilität

Mobilität beschreibt ein komplexes soziales Phänomen, welches über wirtschaftliche Austauschprozesse und gesellschaftliche Teilhabe entscheidet. Trotz dieser elementaren Rolle für die Gesellschaft existieren bis heute keine adäquaten Instrumente die Mobilität der Menschen in ihrer ganzen Komplexität zu erfassen. Aus diesem Grund haben wir einen quantitativen Index für Mobilität entwickelt, der diese komplexen Zusammenhänge in Form messbarer Indikatoren verständlich und bewertbar macht. Basierend auf den Erkenntnissen aus einer interdisziplinären Metaanalyse haben wir 26 Kernindikatoren identifiziert, die für eine umfassende Bewertung der Mobilität erfasst werden müssen. Diese Kernindikatoren ermöglichen einen Vergleich verschiedener Untersuchungsräume oder Zeitperioden, um die individuellen Möglichkeitsräume der Menschen vor Ort sichtbar zu machen.

Die Mobilitäts-Berichterstattung

Die Mobilitätsberichterstattung ist ein neues Instrument der Mobilitätsplanung für die Gestaltung einer nachhaltigen Mobilität. Dabei werden partizipative Methoden in der Zielsetzung, Datenerhebung und Maßnahmenentwicklung eingesetzt, um die Bedürfnisse der Bevölkerung zu erfassen und gemeinsam zu diskutieren. Darüber hinaus werden weitere Einflussfaktoren auf die Mobilität der Menschen wie z. B. die Erreichbarkeit, Emissionen oder soziale Teilhabe durch quantitative Erhebungsmethoden berücksichtigt. Am Beispiel des Berliner Bezirks Pankow ist daraus der 1. Pankower Mobilitätsbericht von uns entwickelt worden.

Weitere Informationen zur Mobilitätsberichterstattung, ihren Prozessen und Methoden sind verfügbar unter mobilbericht.de


Unsere Publikationen

Mobilitätsplanung

Buchpublikation


Mobilität und Verkehr

Buchpublikation Open Access


Der Mobilitätsindex

Buchpublikation Open Access



Leitfaden Nahmobilität

Broschüre Open Access


Mobilitätsbericht Pankow

Broschüre Open Access


Leitfaden Mobilitätsbericht

Broschüre Open Access



Mobilitätsmanagement

Buchpublikation

 


Mobilität erfolgreich managen

Broschüre Open Access


Verkehrspolitik in Berlin

Broschüre Open Access


 

 




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